Über BIN (Betroffenen Initiative Niederbayern)
BIN – Betroffeneninitiative Niederbayern wurde im Juli 2023 gegründet.
Die Initiative bietet Unterstützung, Begleitung und Austausch für Menschen, die sexualisierte Gewalt, spirituellen oder geistlichen Missbrauch oder schwere körperliche Gewalt erlebt haben – insbesondere im Kontext der katholischen Kirche.
Gleichzeitig steht BIN auch Betroffenen offen, die außerhalb kirchlicher Strukturen Missbrauch erfahren haben.
Unser Ziel ist ein sicherer Raum, in dem Betroffene sich mitteilen können – ohne Angst, ohne Bewertung, ohne Druck.
BIN ist unabhängig und orientiert sich allein an den Bedürfnissen der Betroffenen.

Gründer
Rolf Fahnenbrück
Rolf Fahnenbruck ist ausgebildeter Psychotherapeut und begleitet seit über 30 Jahren Menschen mit schweren chronischen Schmerzen.
Als selbst Betroffener von sexualisierter Gewalt in seiner Kindheit fand er eigene Wege, mit den Folgen des Traumas zu leben.
Seit 2010 arbeitet er mit Menschen, die Missbrauch oder schwere Gewalt erlebt haben – als Kinder oder als Erwachsene.
Aus dieser Erfahrung heraus entstand die Idee zu BIN: Gespräche nach den Regeln der Betroffenen – offen, respektvoll, frei von Erwartungen.

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Walter Müller
Walter Müller (67) ist seit seiner Kindheit selbst von schwerem Missbrauch durch einen katholischen Pfarrerbetroffen.
Seit drei Jahren engagiert er sich intensiv für die Unterstützung von Betroffenen.
Als Sprecher des Betroffenenbeirats im Erzbistum Bamberg und Mitglied des Diözesanrats setzt er sich für Aufarbeitung, Gerechtigkeit und die Stärkung der Rechte von Betroffenen ein.
Sein Ziel: Betroffenen eine Stimme geben, ihre Anliegen in Kirche und Gesellschaft sichtbar machen und konkrete Verbesserungen erreichen.